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Der Spätstarter mit dem Turbo

Gemeinsam mit Thomas Zass bildet Mittelblocker Peter Wohlfahrtstätter das Duo der jungen Wilden aus Tirol. Der 22-Jährige 2,03-Meter-Riese ist ein Spätstarter, der sich aber in recht kurzer Zeit weit nach vorne katapultiert hat und schon vor der EuroVolley mit einem Engagement beim belgischen Erstligisten Topvolley Antwerpen belohnt wurde.

wohlWie sich’s für einen Tiroler gehört, versuchte sich auch Wohlfahrtstätter in jungen Jahren im Skisport, gab im Fußball den Flügelflitzer im linken Mittelfeld und landete mit 15 schließlich doch beim Volleyball. Dem späten Einstieg zum Trotz verlief der Aufstieg beim VC Brixental umso rasanter. Nicht zuletzt dank seiner schon damals markanten Größe. Zwar gab es Ausflüge auf die Diagonal-Position, wohl fühlte er sich schon damals aber vor allem am Mittelblock – auch wenn der große Glamour dort fehlt: „Wir machen die harte Arbeit, resultatmäßig können wir am wenigsten beitragen“, sagt er über seine Aufgabe am Feld.

Gerade einmal 18 Monate war seine Karriere alt, gehörte er bereits dem Jugendnationalteam an, buhlten die großen heimischen Klubs um seine Gunst. „Zu früh“, wie Wohlfahrtstätter heute sagt. Er schloss seine Elektrikerlehre in Hopfgarten ab und wechselte 2008 schließlich zu den hotVolleys nach Wien – nicht zuletzt, weil er einige Spieler bereits aus der ÖVV-Auswahl kannte.

„Das war das Beste, was mir passieren konnte“, erinnert er sich. Nicht nur in sportlicher Hinsicht: „Ich wollte weit weg, in die Stadt, wollte alles selbst managen.“
Der Plan ging auf. Nach zwei „sehr anstrengenden“ Saisonen, die auch von einigen Blessuren geprägt waren, startete er im vergangenen Jahr durch. „Von allen drei Jahren hat mich das letzte am weitesten gebracht.“ Beschleunigt wurde die Entwicklung im Sommer 2010 durch die Arbeit im Nationalteam. „Da habe ich am meisten gelernt“, blickt Wohlfahrtstätter zurück.

Teamchef Michael Warm sieht das ähnlich. „Er musste sich im vergangenen Jahr gegen die Routiniers Gavan und Reiser beweisen. Und er hat einen Riesensprung gemacht, im letzten Viertel der Vorbereitung vielleicht sogar den größten von allen“, sagt der Deutsche. „Für einen Mittelblocker ist er noch immer sehr jung, und es gehört viel Auge dazu, wie er die Bällen antizipiert.“

Schon im Frühjahr dieses Jahres ließ der Fan des italienischen Altmeisters Luigi Mastrangelo keinen Zweifel daran, dass sein Weg ins Ausland führt. Die „Prophezeiung“ sollte sich letztlich bewahrheiten: Im Juni wechselte er zum belgischen Klub Antwerpen.

Der EuroVolley sieht der Blondschopf mit Optimismus und Gelassenheit entgegen. „Laut Weltrangliste braucht man uns nichts zuzutrauen. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, als Underdog anzutreten“, sagt der Mann, dessen große Leidenschaft abseits des Platzes die Musik ist: Via youtube hat er sich vor zwei Jahren das Spiel auf der Gitarre beigebracht.

Schnelldiagnose – acht Fragen, acht Antworten:
- Heim- oder Auswärtsspiel? Heimspiel
- Schnee oder Sand? Schnee
- Zeitung oder Online-Nachrichten? Online
- Penthouse oder Landhaus? Penthouse
- Brasilien oder Deutschland? Brasilien
- Moral oder Spaß? Spaß
- Phantasie oder Realität? Realität
- „Eile mit Weile“ oder „auf der Überholspur“? „Auf der Überholspur“?