Loss Program Weight
NEWS
17/11/18
Facebook RSS
  • JoomlaWorks Simple Image Rotator
  • JoomlaWorks Simple Image Rotator
  • JoomlaWorks Simple Image Rotator
  • JoomlaWorks Simple Image Rotator
  • JoomlaWorks Simple Image Rotator
English (United Kingdom)Deutsch (DE-CH-AT)C(eština (C(eská republika)
cevoevvcsv
tshirtsbg
tshirts

180x180

ROYAL_COYOTE_web_banner_v02

tds11

Gavan - das Alphatier im ÖVV-Team

GavanDaniel Gavan ist die Idealbesetzung auf der Kapitänsposition des ÖVV-Nationalteams. In Bukarest geboren, führt der Mittelblocker von Hypo Tirol das rot-weiß-rote Kollektiv bereits seit fünf Jahren mit sicherer Hand. Die Führungsqualitäten des 33-Jährigen, der derzeit wegen einer Bauchmuskelzerrung passen muss, sollen auch bei der EuroVolley zum Erfolg führen.

Eigentlich hält sich Teamchef Michael Warm in Sachen Lob bei seinen Spielern zurück. Nicht aber, wenn er von Daniel Gavan spricht. „Er ist der einzige, der wirklich gesetzt ist“, sagt Warm ohne Umschweife. „Er ist nicht nur der beste Spieler, sondern vor allem ganz klar der Kapitän.“ Punkt. Spielerisch stark, Verantwortung übernehmend, ein unermüdlicher Antreiber auf und abseits des Platzes - aber auch ein Schlitzohr und um keinen Spaß verlegen: Gavan erfüllt das Anforderungsprofil eines Kapitäns in idealer Weise. „Er ist ein Alphatier“, urteilt Teamkollege Lukas Weber. Warm ergänzt: „Er zeigt unglaublich viel Emotionen und hat einen riesigen Siegeswillen.“

Die Leidenschaft und den Willen, sich an die Spitze zu arbeiten, zeigte Gavan schon als Kind - im Nachwuchssystem kommunistischer Prägung. Nach drei Jahren als Wasserballer und einem Intermezzo als Kicker wechselte er mit neun Jahren zum Volleyball. Und blieb dabei. Sein Talent fiel auf, doch er wollte besser werden. „Ich habe den Ball stundenlang gegen die Wand gespielt, habe Volleyball pur gelebt“, sagt Gavan. „Mit 17 hatte ich mehrere Staatsmeistertitel gesammelt, als ich 18 war, habe ich einen Profivertrag bei Steaua Bukarest unterschrieben.“ Der Ruf des Nationalteams folgte fast parallel.

Ruhm allein reichte ihm freilich nicht. „Die Zeiten waren schlecht. Ich hatte keine Sicherheiten, der Verein wenig Geld." Als ihm der damalige ÖVV-Teamchef und Innsbruck-Coach Zdenek Hanik beim Spring-Cup 1999 ein Angebot machte, überlegte der auswanderungswillige 22-Jährige nicht zweimal. Wenige Wochen später saß er bereits 40 Stunden lang im Zug, um die Tiroler auf ihrem Trainingslager in Tschechien zu verstärken. „Ich habe schon damals gesagt, dass ich nicht mehr zurückkomme.“ Keine leeren Worte. Inzwischen ist der leidenschaftliche Angler mit Frau Anca, einer ehemaligen SVS-Post-Spielerin, und seinen Söhnen Robert (7) und Luis (2) in der Nähe Innsbrucks heimisch geworden. Man könne ihn schon “fascht einen Tiroler“ nennen, wie er es ausdrückt.

2006 debütierte er schließlich in der rot-weiß-roten Auswahl. Ein kleiner Kulturschock für Gavan, der anderes gewöhnt war. „Sicher war Rumänien damals besser, aber ich habe gesehen, dass Österreich einen Spieler wie mich braucht und die Herausforderung angenommen.“ Die Dinge haben sich geändert. „Heute können wir Rumänien schlagen“, erklärt Gavan. „Wir haben mit Michael Warm zwei gute Schritte nach vor gemacht, die Jungen haben sich gut entwickelt, auf meinen Schultern lastet weniger Druck als früher.“ Den Aufstieg bei der EuroVolley sieht er in Reichweite, der heimische Volleyball wird aber in jedem Fall noch länger von Gavans Kompetenzen profitieren: „Ich möchte als Trainer oder Manager im Sport bleiben und Österreichs Volleyball helfen.“

Schnelldiagnose – acht Fragen, acht Antworten:
- Heim- oder Auswärtsspiel? „Heimspiel“
- Schnee oder Sand? „Schnee“
- Zeitung oder Online-Nachrichten? „Online-Nachrichten“
- Penthouse oder Landhaus? „Landhaus“
- Brasilien oder Deutschland? „Brasilien“
- Moral oder Spaß? „Moral“
- Phantasie oder Realität? „Phantasie“
- „Eile mit Weile“ oder „auf der Überholspur“? „Eile mit Weile“Gavan