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18/05/12
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Press Contact


Gerald Fuchs
Barbara Höflehner-Schnürch

Press Officers Austria

Mobile G. Fuchs:
+43-650 97 97 232
Mobile B. Höflehner-Schnürch:
+43-676 38 65 884

Mail: press@eurovolley2011.com

Robert Ullmann
Press Officer Innsbruck press.innsbruck@eurovolley2011.com

Press Officer Czech Republic


Miroslav Ejem

Mail: ejem@cvf.cz

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Pressemappe EuroVolley2011

Die "EuroVolley 2011" im Herzen Europas

Von 10. bis 18. September 2011 versammelt sich die Volleyball-Elite Europas in Österreich und Tschechien, um im Rahmen der EuroVolley 2011 den neuen Europameister zu ermitteln. Von der Stärke von Co-Gastgeber Tschechien konnte man sich bei der WM bereits überzeugen. Was in Österreich unternommen wird, damit das Nationalteam bei seiner Heim-EM eine gute Vorstellung liefern kann, erfahren Sie hier.

„Die Latte liegt hoch. Wir haben 2008 die Fußball-EM und 2010 die Handball-EM in Österreich gehabt. Die Handballer haben starke Ergebnisse und eine tolle Show abgeliefert. Wir haben uns vorgenommen, Volleyball in Europa noch populärer zu machen. Österreich und Tschechien sind zwei Länder im Herzen  Europas - und wir wollen nun Volleyball in die Herzen der Europäerinnen und Europäer bringen. Wien und Innsbruck sind zwei herrliche Städte in einem wunderschönen Land. Wir zeigen unseren Nachbarn nur zu gerne die Schönheit Österreichs. Der Volleyballsport soll ja auch Botschafter für Österreich sein“, erklärt ÖVV-Präsident Peter Kleinmann.

Tschechiens Verbandschef Zdenek Hanik: „Tschechien ist ein Land mit großer Volleyballtradition, das allerdings seine Spitzenposition (die Tschechoslowakei war bei den Herren zweimal Weltmeister und dreimal Europameister, Anm.) ein bisschen verloren hat. Im Zuge der EuroVolley 2011 wollen wir wieder an diese Tradition erinnern. In Österreich hat sich Volleyball wiederum in den letzten zehn Jahren stark entwickelt. Die beiden Veranstalterländer steuern also aus sportlicher Sicht aus unterschiedlichen Richtungen auf die Europameisterschaft zu. Was sie verbindet, ist ihr gemeinsames kulturelles Erbe. Das macht den besonderen Reiz dieser Veranstaltung im Herzen Europas aus. Noch eine persönliche Anmerkung: Da ich in beiden Ländern Trainer war und auch Österreichs Nationalteam bei seiner Heim-Europameisterschaft 1999 als Teamchef betreut habe, wünsche ich mir, dass beide Länder bei der EuroVolley 2011 gut abschneiden und ihre Ziele erreichen.“

Präsidialer Ehrenschutz für EuroVolley

 Die Präsidenten der Veranstalternationen Österreich und Tschechische Republik haben sich bereit erklärt, den Ehrenschutz für die EuroVolley 2011 zu übernehmen.

„Ich übernehme gerne den Ehrenschutz für die Europameisterschaft 2011 in Österreich und der Tschechischen Republik und wünsche der Veranstaltung viel Erfolg“, erklärte Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer.

„Der Präsident der Tschechischen Republik, Vaclav Klaus, ist selbst ein ehemaliger Volleyballer und auch Heinz Fischer ist mit an Bord. Es ist ein große Ehre für den Volleyballsport, dass die höchsten Repräsentanten beider Länder die EuroVolley  unterstützen“, freut sich ÖVV-Präsident Peter Kleinmann. 

Imagekampagne für Volleyball in Österreich

 Aber nicht nur auf sportlicher Ebene gibt es im Vorfeld der "EuroVolley 2011" Innovationen. So kreierte die  Werbeagentur „Wahrheit“ die wahrscheinlich erste Imagekampagne für eine Sportart in Österreich. "Volleyball - Stark. Unterschätzt." ist der Leitspruch, Ziel ist es, in Österreich herrschende Klischees abzubauen. Die Kommunikation soll glaubwürdig und authentisch auf die Stärken des Sports aufmerksam machen und beim nächsten Schritt ins Rampenlicht helfen. Kleinmann: „In anderen Ländern ist Volleyball Massenphänomen und Publikumssport. Da wollen wir auch hin.“

"EuroVolley 2011" Hosts

Neben Österreich und Tschechien bewarben sich auch Dänemark, die Niederlande, Frankreich und Griechenland gemeinsam mit Bulgarien um die Austragung der Europameisterschaft 2011, doch Österreich setzte sich gemeinsam mit Tschechien gegen die Mitbewerber durch.

 

 Die Spielhallen der "EuroVolley 2011"

Olympiaworld Innsbruck

Innsbruck/Österreich
8,000 Sitze

Die Olympiaworld Innsbruck ist eine Top-Location im Herz der Alpen und bietet mit der modernen Olympiahalle der "EuroVolley 2011" attraktive Serviceleistungen und perfekte Rahmenbedingungen.

 

Stadthalle

Wien/Österreich
9,589 Sitze

Die Wiener Stadthalle ist das größte Veranstaltungszentrum Österreichs, zentral am Wiener Gürtel gelegen. Die größte der 6 Veranstaltungsstätten in diesem Komplex ist die Halle D, die optimale Voraussetzungen für die "EuroVolley 2011" bietet. In ihr finden Konzerte, Show-Acts und Sportveranstaltungen (wie das traditionsreiche Stadthallenturnier, Holiday on Ice oder das Fest der Pferde) statt; insgesamt war die Wiener Stadthalle bisher Austragungsort von rund 80 Europa- und Weltmeisterschaften.

 

KV Arena

Karlsbad/Tschechische Republik
6,000 Sitze

Die KV Arena ist eine der modernsten Multifunktionskomplexe ihrer Art in Mitteleuropa und wurde erst im Jahr 2009 fertig gestellt und eröffnet. Die im Jahr 1350 gegründete Stadt Karlsbad ist heute das Ziel vieler Touristen und Kurgäste.

 

O2-Arena

Prag/Tschechische Republik
17,000 Sitze

Die O2 Arena ist die modernste Mehrzweckhalle und Treffpunkt für Sport, Kultur, Unterhaltung, Ausstellungen, Messen und andere Veranstaltungen in Europa. Die Arena zeichnet sich besonders durch die neueste Technologie, die universelle Einsetzbarkeit, die ausgefeilten Marketingstrategien, den Komfort und das umfassende Service für ihre  Besucher aus.

Österreich bei "EuroVolley 2011" gegen Serbien, Slowenien und die Türkei

Dem ÖVV-Nationalteam wurden 21. Oktober im edlen Ambiente des Ballsaals der Prager Burg bei der Gruppenauslosung der EuroVolley der WM-Dritte Serbien, Slowenien und die Türkei zugelost. Rotweißrot bestreitet seine Vorrunden-Gruppenspiele am 10., 11. und 12. September in der Wiener Stadthalle.

 

„Ich wusste, dass ich es mir nicht aussuchen kann, aber ich habe mir eigentlich diese Gegner gewünscht. Weil ich ein Glückskind bin, haben wir auch ein wenig Glück gehabt. Serbien ist wahrscheinlich die stärkste Mannschaft der Welt. Diese Nationen sind auch Publikums-Garanten, die in Wien für tolle Stimmung sorgen werden“, freute sich ÖVV-Präsident Peter Kleinmann über das Auslosungsergebnis.

 

Teamchef-Michael Warm über Österreichs EM-Gegner:

Serbien
„Die Serben haben nicht zu Unrecht Bronze bei der WM geholt, weil sie spielerisch die beste Mannschaft waren. Bei ihnen wird viel davon abhängen, ob die alternden Stars aktiv bleiben.“

Größte Erfolge:
1 x WM-Silber (1998), 1 x Olympia-Gold (2000), 4 x World League-Silber (2003, 2005, 2008. 2009), 1 x Europameister (2001)

Stars:
Ivan Milijkovic, 13.09.1979, 206 cm, 88 kg, Universal (Olympiakos Piraeus/GRE)
Sasa Starovic, 19.10.1988, 207 cm, 89 kg, Diagonal (Ural Ufa/RUS)

Slowenien
“Wie viele Länder des ehemaligen Jugoslawien, hat auch Slowenien eine starke Tradition. Sie sind vielleicht noch nicht in der 1. Garnitur dabei, wurden zuletzt aber immer besser.“

Größte Erfolge:
9. Platz EM 2001, 4. Platz European League 2007

Star:
Tine Urnaut, 03. 09.1988, 201 cm, 85 kg, Außenangreifer (ZAKSA Kędzierzyn-Koźle/POL)

Türkei
„Von der Ausrichtung her, könnte die Türkei ein Beispiel für Österreich sein. Als Ausrichter der EM 2009 ist ihnen die Qualifikation für die EuroVolley gelungen. Wir haben heuer einmal gegen sie gewonnen, aber eben auch dreimal verloren. Das zeugt von einer gewissen Stabilität. Zudem ist die Liga in der Türkei sehr gut. Bei der Türkei ist das Team der Star.“

Größte Erfolge:
15. Platz WM 1966, 11. Platz EM 1963, 3. Platz European League 2008

Star:
Sinan Cem Tanik, 19.06.1980, 200 cm, 95 kg, Außenangreifer (Halkbank Ankara/TUR)

 

 ÖVV-Teamchef Michael Warm über die weiteren "EuroVolley 2011"-Teilnehmer

Tschechische Republik

„Tschechien ist ein Land mit großer Volleyball Tradition. Sie haben sehr viele Spieler und Trainer im Ausland und einen großen Pool an Spielern mit gutem Niveau.  Bei der WM hat Tschechien sehr gut gespielt, aber mit Pech kein sehr gutes Ergebnis geholt.“

 

Größte Erfolge:

2 x Weltmeister (1956, 1966), 1 x Olympia-Silber (1964), 3 x Europameister (1948, 1955, 1958)

 

Stars:

Peter Platenik, 16.03.1981, 196 cm, 88 kg, Außenangreifer (Ankara)

Jaroslav Skach, 27.06.1979, 195 cm, 88 kg, Aufspieler (SCC Berlin)

Jiri Popelka, 11.05.1977, 204 cm, 100kg (Latina)

Belgien

„In Belgien kann man seit einiger Zeit einen Aufschwung bei den Erwachsenen und auch im Nachwuchs feststellen. Sie haben eine gute Mischung aus erfahrenen und älteren Spielern. Ein kleine Nation, die mit einem zentralen Zentrum gute Ergebnisse erzielt.“

 

Größte Erfolge:

8. Platz WM 1970, 8. Platz Olympia 1968, 5. Platz EM 1948, 12.Platz European League 2007

 

Star:

Frank Depestele, 03.09.1977, 191 cm, 95 kg, Aufspieler (Knack Randstad Roeselare/BEL)

Bulgarien

„Bulgarien zählt auf jeden Fall zu den Top-Favoriten bei der EuroVolley 2011. Sie haben mit Matey Kaziyski einen der besten Spieler der Welt in ihren Reihen.“

 

Größte Erfolge:

1 x WM-Silber (1970), 1 x Olympia-Silber (1980), 1 x EM-Silber

 

Star:

Matey Kaziyski, 23.09.1984, 202 cm, 93 kg, Außenangreifer (Trentino Volley/ITA)

 

Deutschland

 

„Über den WM-Auftritt ist man ein wenig enttäuscht. Da haben sie sich wohl unter ihrem Wert geschlagen. Wenn Deutschland aber den nächsten Entwicklungsschritt macht, ist es einer der Top-Favoriten.“

 

Größte Erfolge:

1 x Weltmeister (1970), 1 x Olympia-Silber (1972), 4 x EM-Vierter (1967, 1971, 1991, 1993)

 

Stars:

Christian Dünnes, 16.06.1984, 207 cm, 105 kg, Allrounder (General Haching)

Simon Tischer, 24.04.1982, 194 cm, 87 kg, Aufspieler (Ziraat Bankasi Ankara)

Jochen Schöps, 08.10.1983, 200 cm, 100 cm, Diagonal (VK Iskra Odinzowo)

Estland

„Der Trend bei Estland geht deutlich nach oben. Sie machen eine sehr gute Nachwuchsarbeit und spielen einen gepflegten Volleyball.“

 

Größte Erfolge:

8. Platz European League 2005 und 2006

 

Star:

Oliver Venno, 23.05.1990, 209 cm, 102 kg, Diagonalangreifer (VfB Friedrichshafen/GER)

Finnland

„Seit ein paar Jahren geht es bei Finnland konstant nach oben. Sie haben mit guten Ergebnisse in der World League überrascht.“

 

Größte Erfolge:

4. Platz Europameisterschaft 2007, 7. Platz World League 2007, 2. Platz European League 2005

 

Stars:

Mikko Oivanen, 26.05.1986, 199 cm, 92 kg, Diagonal (Resovia Rzeszów/POL)

Matti Oivanen, 26.05.1986, 198 cm, 94 kg, Mitte (Yoga Volley Forlì 1975/ITA)

Frankreich

„Frankreich hat im Volleyball-Nationalteam ähnliche Probleme wie im Fußball. Ihr Top-Talent Earvin Ngapeth wurde nach Problemen mit dem Teamchef aus der Mannschaft geworfen. Man muss sehen, wie sie den Umbruch verkraften.“

 

Größte Erfolge:

1 x WM-Bronze (2002), 4 x EM-Silber (1948, 1987, 2003, 2009)

 

Star:

Guillaume Samica, 29.09.1981, 198 cm, 84 kg, Universal (Iskra Odintsovo/RUS)

Italien

„Nach dem Halbfinal-Einzug bei der WM im eigenen Land sind sie einer der Top-Favoriten. Die Italiener sind sehr erfahren und spielstark.“

 

Größte Erfolge:

3 x Weltmeister (1990, 1994, 1998), 2 x Olympia-Silber (1996, 2004), 1 x World Cup-Sieger (1995), 6 x Europameister (1989, 1993, 1995, 1999, 2003, 2005)

 

Stars:

Cristian Savani, 22.02.1982, 194 cm, 83 kg, Außenangreifer(Lube Banca Marche/ITA)

Alessandro Fei, 29.11.1978, 204 cm, 90 kg, Universal (Sisley Treviso/ITA)

 

Polen

„Polen ist enorm stark, das hat man auch bei der WM gesehen, obwohl sie an Bulgarien und Brasilien gescheitert sind. Die polnische Liga ist eine der stärksten der Welt. Mit ihnen ist immer zu rechnen.“

 

Größte Erfolge:

1 x Weltmeister (1974), 1 x Olympia-Gold (1976), 1 x Europameister (2009)

 

Stars:

Bartosz Kurek, 29.08.1988, 205 cm, 87 kg, Universal (PGE Skra Belchatow)

Jakub Jarosz, 10.02.1987, 196 cm, 84 kg, Universal (PGE Skra Belchatow)

 

Portugal

„Portugal spielt einen sehr stabilen und schnellen Volleyball. Sie sind auf dem Vormarsch, das hat man auch in den Spielen gegen Österreich in der European League gesehen.“

 

Größte Erfolge:

8. Platz WM 2002, 4. Platz EM 1948, 5. Platz World League 2005, Sieger European League 2010

 

Star:

Joao Miguel Jose, 07.06.1978, 194 cm, 86 kg, Mittelblocker (VfB Friedrichshafen/GER)

 

Russland

„Russland ist körperlich und am Block sehr stark. Sie haben in den letzten Jahren aber keinen Titel mehr geholt. Die Kombination der russischen Größe und Athletik mit dem italienischen Trainer Daniele Bagnoli ist auf jeden Fall sehr viel versprechend.“

 

Größte Erfolge:

6 x Weltmeister (1949, 1952, 1960, 1962, 1978, 1982), 3 x Olympia-Gold (1964, 1968, 1980), 1 x World League-Sieger (2002), 12 x Europameister (1950, 1952, 1967-1987, 1991)

 

Star:

Maxim Mikhaylov, 19.03.1988, 203 cm, 105 kg, Universal (Yarolslavich/RUS)

 

Slowakei

„Die Slowakei hat eine Riesen-Volleyball-Tradition und viele Spieler auf gutem Niveau. Seit der Spaltung von Tschechien fehlen die Top-Platzierungen. Dennoch ist ihnen eine gute Rolle bei der EuroVolley 2011 zuzutrauen. Man muss abwarten, wer spielen wird.“

 

Größte Erfolge:

8. Platz EM 1997, Sieger European League 2008

 

Star:

Tomas Kmet, 01.12.1981, 202 cm, 93 kg, Mitte (Generali Haching/GER)

 

Türkei

„Von der Ausrichtung her, könnte die Türkei ein Beispiel für Österreich sein. Als Ausrichter der EM 2009 ist ihnen die Qualifikation für die EuroVolley gelungen. Wir haben heuer einmal gegen sie gewonnen, aber eben auch dreimal verloren. Das zeugt von einer gewissen Stabilität. Zudem ist die Liga in der Türkei sehr gut. Bei der Türkei ist das Team der Star.“

 

Größte Erfolge:

15. Platz WM 1966, 11. Platz EM 1963, 3. Platz European League 2008

 

Star:

Sinan Cem Tanik, 19.06.1980, 200 cm, 95 kg, Außenangreifer (Halkbank Ankara/TUR)

 

 

EuroVolley 2011, Vorrunden-Gruppen

 Gruppe A, Wien:

Österreich
Serbien
Slowenien
Türkei

Gruppe B, Karlsbad:
Tschechien
Russland
Portugal
Estland

Gruppe C, Innsbruck:
Italien
Frankreich
Finnland
Belgien

Gruppe D, Prag:
Polen
Bulgarien
Slowakei
Deutschland

 EuroVolley 2011, Spielplan provisorisch:

Gruppe A, Wien:
10.09.2011:
15:30 Uhr: Slowenien - Österreich
20:10 Uhr: Serbien - Türkei


11.09.2011:
15:30 Uhr: Slowenien - Serbien
20:10 Uhr: Österreich - Türkei

12.09.2011:
15:30 Uhr: Türkei - Slowenien
20:10 Uhr: Österreich - Serbien

Gruppe B, Karlovy Vary (CZE):
10.09.2011:
15:00 Uhr: Russland - Estland
18:00 Uhr: Portugal - Tschechien

11.09.2011:
15:00 Uhr: Portugal - Russland
18:00 Uhr: Tschechien - Estland

12.09.2011:
15:00 Uhr: Estland - Portugal
18:00 Uhr: Tschechien - Russland

Gruppe C, Innsbruck:
10.09.2011:
15:00 Uhr: Frankreich - Finnland
18:00 Uhr: Belgien - Italien

11.09.2011:
15:00 Uhr: Belgien - Frankreich
18:00 Uhr: Italien - Finnland

12.09.2011:
15:00 Uhr: Finnland - Belgien
19:00 Uhr: Italien - Frankreich

Gruppe D, Prag:
10.09.2011:
15:00 Uhr: Slowakei - Bulgarien
18:00 Uhr: Deutschland - Polen

11.09.2011:
15:00 Uhr: Deutschland - Slowakei
18:00 Uhr: Polen - Bulgarien

12.09.2011:
15:00 Uhr: Bulgarien - Deutschland
18:00 Uhr: Polen - Slowakei

 

Österreichs Nationalteam in der Middle European League

Mit der Teilnahme an der europäischen Top-Liga bekam die ÖVV-Auswahl eine einzigartige Möglichkeit, sich auf das Großereignis im eigenen Land vorzubereiten.

 

„Bei der Europameisterschaft wird an drei aufeinander folgenden Tagen gespielt. Das Nationalteam absolvierte deshalb seine 18 MEL-Partien ebenfalls in Dreier-Blocks. Zusätzlich haben alle Gegner auf ihren Heimvorteil verzichtet. Unser Traum „Stell dir vor, es ist EuroVolley 2011 und alle gehen hin“ wird immer realer. Zudem ist die Entwicklung des Nationalteams äußerst positiv, da es bereits bewiesen hat, dass es mit Nationen auf Europameisterschafts-Niveau mithalten kann“, freut sich ÖVV-Präsident Peter Kleinmann.

 

Auch ÖVV-Teamchef Michael Warm ist von der Arbeit mit der Mannschaft begeistert: „In den vergangenen Monaten hatte ich unglaublich viel Spaß mit der Mannschaft. Die einzelnen Spieler haben sich hervorragend entwickelt. Sie sind einerseits talentiert und haben andererseits auch den Ehrgeiz, vorankommen zu wollen. Dass es uns 2010 gelungen ist, vier überlegene Gegner (Griechenland, Türkei, Tunesien, Puerto Rico) zu schlagen, versüßt einem die Arbeit und bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auch die Selbstwahrnehmung des Teams hat sich verändert, weil sich die Mannschaft nun als ernst genommener Gegner fühlt. Ich bin mit dem gesamten Entwicklungsprozess sehr zufrieden. Man muss aber auch sagen, dass der Verband jegliche Unterstützung bietet. Gerade von den MEL-Spielen profitierte das Nationalteam sehr.“

 

Interview mit Teamchef Warm zur MEL-Teilnahme

 An der hochkarätig besetzten Middle European League hat die ÖVV-Nationalmannschaft in wechselnder Besetzung als "Team Club Austria" teilgenommen. In einem Interview sprach Teamchef Michael Warm über die Teilnahme an der MEL, die Entwicklung der Spieler und die weitere Vorbereitung.

Wie sind Sie mit der Teilnahme des Nationalteams an der Middle European League zufrieden?

Ich denke, dass diese Idee genau für diese Situation in Österreich optimal war. Wir haben ganz klar gesehen, dass wir sehr viele junge Spieler haben, die wenig internationale Erfahrung besitzen. Diese wollten wir sehr eng betreuen. Deshalb war es die beste Konzeption für diese Ausgangssituation. In engem Kontakt mit den Vereins-Trainern und den Spielern haben wir das dann auch sehr gut hinbekommen, den Kader technisch, taktisch und mental weiterzuentwickeln.

Wieso war die Teilnahme für die Spieler so wichtig?

Exemplarisch steht für mich Aufspieler Oliver Binder, der vorher kaum internationale Spielpraxis hatte. Durch die MEL-Spiele mit dem Nationalteam und den hotVolleys kam er in dieser Saison bisher auf fast 40 Spiele auf internationalem Niveau. Hinzu kommen noch die 30 Spiele im Sommerprogramm des Nationalteams. Er hat dadurch einen Riesensprung vom letzten Mai bis jetzt gemacht. Wenn man sieht, dass ein etwa gleich alter deutscher Nationalspieler wie Markus Böhme schon bei mehreren Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und bei Olympischen Spielen dabei war, merkt man, was wir aufzuholen hatten.

Warum hatte die Entwicklung der jungen Spieler so eine hohe Priorität?

Wir wussten, dass wir mit Kapitän Daniel Gavan, Philip Schneider, Gerald Reiser und Fred Laure vier gute, international erfahrene Spieler haben. Dazu mussten wir aber noch weitere Spieler finden. Bei den Jüngeren haben wir ein großes Potenzial gesehen, zu ihnen aufzuschließen.

Am Ende des „Experiments“ MEL hat das Team Club Austria vier Siege, 14 Niederlagen und 15 Punkte auf dem Konto. Hätten Sie sich mehr sportlichen Erfolg gewünscht?

Unsere oberste Priorität war, wie gesagt, die jungen Spieler an das internationale Niveau heranzuführen. Dennoch sind wir in jedes Spiel so gegangen, dass wir es gewinnen wollten. Wir haben in ein, zwei Partien überrascht, beispielsweise als wir am letzten Wochenende den kroatischen Final Four-Teilnehmer OK Mladost Marina Kastela geschlagen haben. Natürlich mussten wir der wechselnden Besetzung Tribut zollen, als wir teilweise gute Chancen hatten. Obwohl wir nicht optimal eingespielt waren, haben wir 15 Punkte geholt, oft ohne die besten Spieler. Dadurch haben die Jungen gelernt, diese Last zu tragen, obwohl sie noch internationale Roookies oder "Grünschnäbel" waren. Diese internationalen Spiele in der MEL und im Europacup sind der eigentliche Maßstab für mich, um zu sehen, was sie leisten können.

Können Sie schon etwas über die weitere Kader-Zusammensetzung sagen?

Wir hatten wirklich sehr viele Spieler im Sichtungskader, aber die Sichtung ist nun weitgehend abgeschlossen. Ich denke, dass dies einer unserer Vorteile im Hinblick auf die EuroVolley 2011 sein könnte. Normalerweise haben die Trainer drei bis vier Sichtungswochen. Wir wollen ab Ende April mit einem 14-Mann-Kader weiterarbeiten. Von der Europa League bis zur Europameisterschaft gilt es nun, die besten Spieler ganz konstant auf das Großereignis vorzubereiten. Nach der EM arbeiten wir wieder in die Breite, aber jetzt können wir wirklich beginnen.


Wie geht es nun mit der Mannschaft weiter?

Bis Saisonende werden sich die Spieler ganz auf die Arbeit mit ihren Vereinen konzentrieren. Wir vom Nationalteam können den Klubs auf einer internet-basierten Trainingsplattform auf allen Ebenen Unterstützung zur Arbeit mit den Spielern bieten. Ende April werden wir uns zu einer Woche treffen, bei der Regenerationstraining und der athletische Neuaufbau eine ganz wichtige Rolle spielen werden. Danach geht es dann Schlag auf Schlag bis zur EM.

Wie sind Sie bislang mit der Entwicklung des Teams zufrieden?

Man hat bisher einfach noch keinen Satz von dieser Mannschaft gesehen, in dem sie nicht bis zum Schluss Punkt für Punkt alles gegeben hätte. Unsere jungen Spieler haben die Fähigkeit, in knappen Sätzen mental sehr stark zu sein. Es war heuer wirklich toll, wie super die Vereine mit uns kooperiert haben. Wir bekamen von Innsbruck Leistungsträger, wie Gavan und Laure immer zur Verfügung gestellt, wenn wir angefragt haben. Bei Aich/Dob und Gerald Reiser war es genauso. Die hotVolleys-Spieler haben mit ihrem Verein noch einmal 36 MEL-Spiele absolviert. Die Klubs aus Amstetten, Hartberg und Arbesbach müssen ebenfalls lobend erwähnt werden. Diese Kooperation ist wahrlich nicht selbstverständlich. Ich wünsche mir, dass sich diese Spieler bis nach der EM bei ihren Vereinen oder bei anderen guten Teams durchsetzen werden.

 

Nationalteam Kader MEL und Perspektivkader
BINDER Oliver 28.05.1985 hotVolleys Zuspiel
FRÜHBAUER Simon 19.10.1988 hotVolleys Angriff
GAVAN Daniel 08.05.1977 Hypo Tirol Volleyballteam Block
GUTTMANN Marcus 09.07.1991 VCA HYPO Niederösterreich Angriff
HIRCZY Markus 25.11.1978 TSV Sparkasse Hartberg Angriff
ICHOVSKI Philip 12.12.1991 VCA HYPO Niederösterreich Block
KROISS Philipp 02.03.1988 hotVolleys Libero
LAIMER Michael 15.07.1985 hotVolleys Diagonal
LAURE Frederick 26.07.1982 Hypo Tirol Volleyballteam Libero
REISER Gerald 02.06.1980 SK Posojilnica Aich/Dob Block
SCHNEIDER Philip 23.12.1981 Montpellier Volley Angriff
SCHWEIGHOFER Sebastian 05.06.1987 TSV Sparkasse Hartberg Angriff
WEBER Lukas 13.02.1987 VCA HYPO Niederösterreich Zuspiel
WOHLFAHRTSTÄTTER Peter 10.03.1989 hotVolleys Block
ZASS Thomas 27.11.1989 VCA HYPO Niederösterreich Diagonal

Perspektivkader
RINGSEIS Florian 09.07.1992 hotVolleys Angriff
TRÖTHANN Thomas 04.05.1992 hotVolleys Zuspiel
BERGER Alexander 27.09.1988 HYPO Tirol Volleyballteam Angriff
KOHLEGGER Stefan 25.11.1985 Arbesbach Block
HINTERECKER Harald 29.12.1985 UVC Graz AG Block
NAGY Stefan 03.07.1991 SG Supervolley OÖ Zuspiel
LECHNER Stefan 19.03.1993 hotVolleys Angriff
KORAIMANN Lorenz 07.05.1993 UVC Graz AG Diagonal
KOHLHAUSER Sebastian 31.08.1989 TSV Sparkasse Hartberg Angriff