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Belgien überrascht Franzosen in Pool C

bel-fra-topHitchcock hätte für das Spiel zwischen Belgien und Frankreich kein besseres Drehbuch schreiben können. Nicht weniger als 23 Satzbälle wurden gespielt. Belgien verbuchte das bessere Ende für sich und schlug Frankreich nach 125 Minuten mit 3-1 (31-29, 34-36, 25-20, 26-24).

Nachdem Belgien stark ins Match startete (12-8), fand Frankreich immer besser ins Spiel und setzte sich schließlich sogar drei Punkte von den Belgiern ab (19-16). Belgien schaffte dennoch den Anschluss und erarbeitete sich die ersten beiden Satzbälle des Spiels (24-22). Die „Bleus“ versuchten alles um den Satz noch zu drehen, Belgien nutze schließlich den siebten Satzball (31-29) zum Satzgewinn.

All jene, die dachten, dass das Spiel nicht mehr spannender hätte werden können, wurden eines besseren belehrt. Nachdem Frankreich beinahe den gesamten Satz das Tempo vorgab, wurde es erneut eng. Belgien konnte zwei Mal einen Rückstand egalisieren (14-19, 21-23), vergab aber fünf Möglichkeiten auf die 2:0-Satzführung. Frankreich nutzte seine siebte Chance und glich aus.

Obwohl sich Frankreich den zweiten Durchgang sicherte und das Momentum auf deren Seite zu vermuten gewesen wäre, legten die Belgier einen wahren Blitzstart hin (13-6). Frankreich beging zudem elf Eigenfehler – zu viele um den Belgiern in diesem Satz gefährlich werden zu können.

Im vierten Satz fiel die Vorentscheidung in der Satzmitte. Sechs Punkte in Serie, ermöglichte es Belgien einen Zwei-Punkte-Rückstand in einen Vier-Punkte-Vorsprung zu verwandeln (16-12). Frankreichs Topscorer Earvin Ngapeth (23) sorgte mit zwei Assen zwar für den erneuten Ausgleich (23-23). Am Ende nutzten die Belgier ihren zweiten Matchball und durften sich über ihren ersten Sieg bei 2011 CEV Volleyball European Championship –Men freuen.

Gert Van Walle trug sich mit 22 Punkten als Topscorer von Belgien in die Ergebnislisten ein. Ngabeth punktete 23 Mal.

Belgiens Coach Claudio Gewehr war nach dem Sieg naturgemäß „sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft“. Schlüsselmoment war für ihn, nicht wie zu vermuten, der dritte Satz, sondern der zweite Durchgang: „Wir lagen weit zurück und sind zurückgekommen, hätten den Satz beinahe noch gewonnen. Das hat die Moral des Teams spürbar gestärkt.“

Philippe Blain rückte die großen Annahmeprobleme seines Teams in den Mittelpunkt. „Mit so einer schlechten Annahmeleistung, wird es schwer das Side-Out zu schaffen. Unsere Mittelblocker konnten kaum eingesetzt werden.“

Für Belgiens Kapitän Frank Depestele war der Start in den dritten Satz der wichtigste Moment im Spiel. „Frankreich hat mental müde gewirkt – das haben wir gut ausgenutzt. Jetzt liegt es an uns, den zweiten Gruppenplatz oder vielleicht sogar mehr, zu schaffen.“

Pierre Puyol zeigte sich als fairer Sportsmann und gratulierte den Belgiern: „Belgien hat den Sieg verdient. Wir haben wirklich schlecht gespielt, unser Service und die Annahme war eine Katastrophe. Jetzt müssen wir uns gut auf das nächste Spiele gegen Italien vorbereiten. Ansonsten könnte es unser Letztes sein.“